Mülltrennung auch im Badezimmer konsequent umsetzen

Landschaftsillustration

In den meisten Haushalten ist die Mülltrennung in der Küche längst selbstverständlich geworden, während im Badezimmer oft alles ungetrennt in einem einzigen kleinen Eimer landet. Dabei entsteht gerade dort regelmäßig Abfall, der sich genauso gut trennen ließe wie in der Küche, wenn nur der passende Platz dafür vorhanden wäre.

Ein zweiter, kleiner Behälter neben dem gewohnten Mülleimer im Bad reicht oft schon aus, um zumindest eine grobe Trennung zu ermöglichen. Verpackungen aus Karton oder Kunststoff lassen sich so direkt getrennt sammeln, statt gemeinsam mit anderem Abfall im selben Eimer zu landen.

Platzmangel ist selten ein echtes Hindernis Gerade in kleinen Badezimmern scheint zunächst kein Platz für einen zweiten Behälter vorhanden zu sein, doch oft reicht schon ein schmales Gefäß, das an der Innenseite eines Schranks oder neben dem Waschbecken Platz findet. Wichtig ist weniger die Größe als die Gewohnheit, überhaupt zu trennen.

Für die endgültige Entsorgung gilt die örtliche Regelung, die von Ort zu Ort unterschiedlich sein kann und deshalb am besten direkt bei der zuständigen Stelle erfragt wird. Entscheidend im Alltag ist vor allem, dass die Trennung im Badezimmer genauso selbstverständlich wird wie in der Küche.

Mit dieser kleinen Ergänzung wird deutlich weniger Abfall unnötig vermischt, und die Gewohnheit überträgt sich mit der Zeit auch auf andere Räume im Haushalt, in denen bisher noch nicht getrennt wurde.

Auch kleine Verpackungen von Pflegeprodukten oder leere Röhrchen lassen sich auf diese Weise sinnvoll trennen, anstatt achtlos im Restmüll zu landen. Wer den zusätzlichen Behälter regelmäßig leert, etwa immer zusammen mit dem Behälter aus der Küche, vergisst ihn seltener und gewöhnt sich schneller an die neue Routine im Badezimmer.

Mit der Zeit wird diese kleine Umstellung so selbstverständlich, dass niemand im Haushalt mehr bewusst darüber nachdenken muss, bevor eine Verpackung im richtigen Behälter landet, selbst wenn Gäste zu Besuch sind und die neue Ordnung noch nicht kennen.